Fagott

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Das zu den Doppelrohrblattinstrumenten zählende Fagott, bei Michael Praetorius (1612) „Dolcian“ genannt, wurde zunächst vor allem als unterstützendes Bassinstrument, aber auch – in verschiedenen Stimmlagen – im Ensemble verwendet. Seit dem 17. Jahrhundert wurde es zusehends als Soloinstrument berücksichtigt (allein von Vivaldi gibt es 36! Fagottkonzerte).

Das heutige, nach dem im 19. Jahrhundert entwickelten Heckel-System gebaute Fagott ist 5-teilig, hat eine geknickte Röhre von 2,60 m Gesamtlänge und verfügt über eine komplizierte Mechanik mit über 20 Klappen. Die Tonerzeugung erfolgt mit Hilfe eines Doppelrohrblattes. Der Tonumfang des Fagotts umfasst mehr als 3 Oktaven (B, bis f’’).

Einsatzmöglichkeiten

Die Fagott-Literatur reicht vom Frühbarock bis in die Gegenwart, wobei neben den Solostücken auch Kammermusik- und Orchesterwerke eine große Rolle spielen.

Für den Fagottspieler (wie auch die –spielerin!) bieten sich Möglichkeiten vom Duospiel über gemischte Kammermusikbesetzungen bis hin zum (Schul-)Orchesterspiel  –

Fagottisten sind immer gesucht!

Einstiegsalter

In Hinblick auf die Größe und das Gewicht des Instrumentes und die dafür erforderliche Kondition liegt das geeignete Anfangsalter bei etwa 12 – 13 Jahren.

Jugendliche und Erwachsene können in jedem Alter einsteigen.

 

 

  • Rüdiger Pachschwöll

Lehrer

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