Querflöte

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Vermutlich begann die Entwicklung der Querflöte schon vor über 2.000 Jahren in Asien. Das weiß man, weil es aus dieser Zeit Bilder gibt, auf denen Menschen eine Flöte blasen, die quer gehalten wird. Im Mittelalter waren diese Flöten vor allem bei den Stadtpfeifern sehr beliebt. Später wurden sie dann von Hirten benutzt, die mit den Flötentönen ihre Schafe und Ziegen anlockten. Diese Flöten, die man Querpfeifen nannte, wurden erst aus Tierknochen, später aus Elfenbein, vor allem aber aus Holz gefertigt. Deshalb zählt man die Flöte auch heute noch zu den Holzblasinstrumenten. Seit ihrer Neukonstruktion durch Theobald Boehm im 19. Jahr-hundert wird die Querflöte meist nicht mehr aus Holz sondern aus Metall (z. B. Neusilber, Silber, Gold) hergestellt.

Einsatzmöglichkeiten

Das umfangreiche Repertoire für dieses Instrument umfasst die Bandbreite von der Barockzeit bis zur Gegenwart; außer im klassischen Bereich findet die Flöte auch Verwendung in Folklore, Jazz, Rock und Pop. Neben dem solistischen Spiel bieten sich für die Schülerin/den Schüler Möglichkeiten in der Kammermusik, im  Sinfonie- oder im Blasorchester und in Bands der unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Einstiegsalter

Der Unterricht auf der Querflöte kann ungefähr ab dem 8. Lebens-

jahr beginnen (eventuell auch früher, dann auf kleineren Modellen).

Jugendliche und Erwachsene können in jedem Alter einsteigen.

 

 

  • Marc Jahn
  • Rüdiger Pachschwöll

Lehrer

 

Die Musikschule kann den Anfängern im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten Leihinstrumente zur Verfügung stellen.

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